Tag der Kirchenmusik 22.02. 2020

Referent Marco Paolacci

Die Anmeldefrist für den Tag der Kirchenmusik ist leider abgelaufen. Für Nachmeldungen bitten wir Sie um einen Anruf unter 0512 588801.

Ihr TSB Team

In Zusammenarbeit mit dem  Kirchenmusikreferat der Diözese Innsbruck

Erneut können die SängerInnen und ChorleiterInnen am Tag der Kirchenmusik leicht ausführbare Musik für den praktischen Gebrauch kennenlernen. Liturgisch wird der Kirchenchortag schwerpunktmäßig dem Oster- und Pfingstkreis gewidmet. Unter der professionellen Anleitung des Referenten Marco Paolacci werden Motetten, Liedkantaten, liturgische Kleinformen, marianische Chorsätze angesungen und ausprobiert.Da sich der tsb bemüht, all seinen Mitgliedern und somit einer möglichst großen Zahl an ChorleiterInnen und SängerInnen verschiedener Chöre Tirols die Teilnahme zu ermöglichen, kann ab der 5. Anmeldung eines Mitgliedes desselben Chores die Teilnahme leider nicht garantiert werden.Obwohl wir uns um die Aufnahme aller Anmeldungen bemühen, sind unsere Kapazitäten leider begrenzt. Aus organisatorischen Gründen sind wir leider dazu gezwungen, bei kurzfristiger Absage der Teilnahme (nach dem 20.02.) eine Stornogebühr von € 10,- einzubehalten.

Inhalt:                           Motetten, Liedkantaten, Marienlieder u. a. mit inhaltlicher Orientierung am Oster – und Pfingstkreis  

Termin:                        Samstag, 22. Februar 2020

Ort:                                Priesterseminar – Riedgasse 9  Innsbruck

Zeit:                               09:00 – ca. 17:00 (Mittagessen: Selbstversorgung)

 

Kosten:                        € 18,00.-  (Kursgebühr/Notenmaterial)

Raiffeisen-Landesbank Tirol, IBAN: AT27 3600 0000 0054 2100, BIC: RZTIAT22
 

Anmeldung:

0512 588801
 

Anmeldeschluss:  17. Februar 2020

Foto: Scheweig

 

Marco Paolacci wurde 1985 in Bozen (Südtirol) geboren.

Er studierte in Bozen, Innsbruck, Wien (Peter Planyasvky, Pier Damiano Peretti) und Toulouse (Michel Bouvard, Jan Willem Jansen) Orgel, Klarinette und Kirchenmusik (Schwerpunkt Chorleitung und gregorianischer Choral).

Nach mehreren Erfahrungen im Berufsfeld Kirchenmusik wurde er im September 2014 zum Stiftskapellmeister und Stiftsorganist des Zisterzienserstiftes Zwettl ernannt, an dem er unter anderem für die wertvolle historische Orgel von Johann Ignaz Egedacher (1731) und die Organisation der musikalischen Konzertsaison verantwortlich ist.

Eine besondere Tätigkeit stellte für ihn die langjährige Arbeit mit dem Louis Braille Chor Wien dar, einem Chor mit blinden und sehenden Sänger_innen, den er über 5 Jahre leiten durfte.

Als Konzertorganist bereiste Marco Paolacci mehrere Länder Europas (u.a. Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Spanien, Tschechische Republik, Slowakei) und trat an bedeutenden historischen Orgeln als Solist auf. Unter diesen Instrumenten sind besonders die Orgeln der Kathedrale von Cuenca – Spanien (Juliàn de la Orden, 1770), die Wöckherl Orgel (1642) der Franziskanerkirche Wien wie auch die Orgel von Notre Dame du Taur (Puget, 1880) in Toulouse zu erwähnen.

Im Herbst 2016 trat Marco Paolacci einen Lehrauftrag am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten an – hier unterrichtet er unter anderem Orgel, Klavier sowie Ensemble- und Ensembleleitung. Seit 2018 leitet er zusätzlich eine Chorleiterausbildung der Chorszene Niederösterreich.

Neben seiner Tätigkeit als Organist und Kirchenmusiker ist er Mitglied der Wiener Choralschola, einem Ensemble für gregorianischen Choral und frühe Mehrstimmigkeit und tritt als Referent für Kirchenmusik, Chorleitung und Gregorianik in Erscheinung.

Seit 2018 ist er künstlerischer Leiter des Festivals „Internationalen Konzerttage“ Stift Zwettl.